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  Kritik an der Organspende
 

Kritik an der Organspende

 

Organspende – ein umstrittenes Thema, das schnell moralische Aufladung erfährt. Ein Akt der Nächstenliebe? Pflicht des Christenmenschen“? Es soll an dieser Stelle auf Risiken und Einwände eingegangen werden, über die oft geschwiegen wird. Die Möglichkeit einer Lebendspende, z.B. einer Niere oder eines Teils der (sehr regenerationsfähigen) Leber, sei hier außen vor gelassen.

Wie tot sind Hirntote?
Seit 1968 gilt das sogenannte „Hirntod-Kriterium“. Das heißt, der Mensch gilt als gestorben, sobald keine Hirnaktivitäten (mittels EEG) mehr messbar sind. Herkömmlichem Verständnis nach fällt es allerdings schwer, einen Hirntoten als Leiche zu betrachten: Blutkreislauf und Atmung des Hirntoten können noch beliebig lange aufrechterhalten werden, das Wachstum beispielsweise der Haare oder Nägel geht weiter, der Stoffwechsel funktioniert noch, die für einen Toten zu erwartende Leichenstarre sowie Verwesungsprozesse treten nicht ein. Daneben sind nun etliche Fälle von hirntoten Schwangeren dokumentiert, die ein Kind entbunden haben (1).
Augenzeugen berichten durchgehend, dass der Hirntote auf sie mehr den Eindruck eines Schlafenden als eines Toten mache, auch sein Körper ist noch warm. Diesen „Toten“, die wohl treffender als Sterbende zu bezeichnen wären, sind die in erster Linie in Frage kommenden Spender für Organe. Denn – nur frische Organe sind verwendbar, die bis unmittelbar vor der Entnahme durchblutet sind.

Wenn Hirntote wieder erwachen
Es sind mehrere Fälle bekannt, in denen als unwiederbringlich hirntot diagnostizierte Personen wieder zurückkehrten. So der Fall einer 76-Jährigen, die wieder erwachte, nachdem ihre Angehörigen bereits von ärztlicher Seite um die Zustimmung zur Organentnahme gebeten wurden – die glücklicherweise nicht zusagten (2). Gerade an Unfallorten werden Hirntod-Diagnosen unter Zeitdruck vorgenommen, sodass Fehler nicht ausgeschlossen werden können. Kritiker beanstanden auch, dass Ärzte allgemein „nicht hinreichend darin ausgebildet [sind], wie sie den Ausfall der Hirnfunktionen bei einem Patienten korrekt zu bestimmen haben. So kommt es immer wieder zu Fehlern.“ (3) Erst Anfang Januar 2015 kam es wieder zu einem Zwischenfall (die Süddeutsche Zeitung berichtete): … nachdem einer der Chirurgen dem Organspender den Bauch aufgeschnitten hatte, fiel plötzlich auf, dass der Spender womöglich gar nicht tot war …“ (ebd.)
In einem anderen Fall forderte ein Pfarrer, der die Angehörigen eines hirntoten Kindes zur Organspende bewegen sollte, einmal in Anwesenheit der Familie eine Simulation der Geräteabschaltung, weil ihm das Kind allzu lebendig vorkam und er auf ein Lebenszeichen hoffte. Das Atemgerät war abgeschaltet, da schlug das Kind plötzlich die Augen auf. Die Reaktion kam zu spät, kurz darauf erstickte es qualvoll.
Ein Ehemann berichtet davon, wie er mit seiner Frau, deren Hirnfunktionen laut Ärzten zu 98 Prozent ausgefallen waren, kommunizierte. Sie antwortete ihm, indem der Graph ihrer Herzfrequenz bei Fragen und aufregenden Momenten immer wieder bis an den Rand des Monitors ausschlug. (4) Derlei Beispiele gibt es nicht wenige.
Damit ein Patient als hirntot diagnostiziert werden darf, müssen neben der EEG-Messung eine Reihe von Tests durchgeführt werden. Dazu gehört ein Apnoetest, das heißt, das Atmungsgerät wird für eine Zeitlang ausgeschaltet, der Patient gerät in Sauerstoffnot. Laut Professor Cicero Galli Coimbra kann es vorkommen, dass der Mensch daran stirbt, also erst durch diesen Test zum Toten wird. Weitere Tests umfassen heftige Schmerzreize. Im Falle eines Komapatienten erscheint es möglich, dass dieser den Schmerz wahrnimmt, sich jedoch nicht dagegen wehren kann.


Ablauf einer Organexplantation
Der Patient wird in den OP-Saal gebracht. Zur Transplantation reist extra ein Arzt an, der zuvor keinen Kontakt zu diesem hatte; außerdem bekommen die pflegenden Krankenschwestern ihren Patienten ab diesem Zeitpunkt nicht mehr zu sehen. Beides dient der Minderung der psychischen Belastung. Berichte von psychischen Problemen der  Personen, die mit der Organentnahme zutun haben, sind mehrfach dokumentiert.
Während der Explantation wird der Hirntote weiter mit Atmungsgerät und Herz-Lungen-Maschine „am Leben gehalten“, da die gewünschten Organe bis zum Schluss mit sauerstoffreichem Blut „frisch“ gehalten werden müssen. Zu diesem Zeitpunkt sind 96–98 Prozent seiner Körperzellen noch voll funktionsfähig, und würden diese absterben, hätten die Organe und Gewebe keinen medizinischen Wert mehr.
Während der Arzt das Skalpell ansetzt und beginnt, den Körper von oben bis unten aufzuschneiden, steigen zumeist Blutdruck und Herzfrequenz signifikant an. Teilweise kommt es zu Schweißausbrüchen und zum Lazarussyndrom, das heißt, der Patient zuckt, hebt einen Arm oder versucht sich aufzurichten oder wegzudrehen. Diese Signale sind dieselben, die sich bei einem Menschen zeigen, der starke Schmerzen erleidet. Um (ver)störenden Zuckungen vorzubeugen, werden die Patienten in der Regel am OP-Tisch festgebunden und bekommen Muskelrelaxien, Beruhigungsmittel sowie teils sogar starke Schmerzmittel (!) verabreicht. Solche als Muskelzuckungen und Reflexe abgetanen Lebenszeichen zeigen, dass das Nervensystem des Hirntoten (Gehirn und Rückenmark) wohl doch noch nicht 100%ig ausgefallen war, sonst wären sie nicht möglich.
Nach der Entnahme ist der Körper ausgeschlachtet und teils verstümmelt, niemand kontrolliert, ob nicht mehr Organe, Knorpel und Gewebe entnommen wurden, als der Spender es wollte – oder seine Angehörigen, die im Falle eines plötzlichen Todes mitunter minutenschnell eine Entscheidung treffen müssen. Hierbei wird, wie Betroffene berichten, auch immer wieder Druck ausgeübt: „Ihr Sohn hätte sicher nicht gewollt, dass seinetwegen ein Kind stirbt, das seine Organe nicht bekommt …“


Nur glückliche Organempfänger?
Man  hört – in einschlägigen Kampagnen – zumeist nur von glücklichen und zufriedenen Organempfängern, deren Leben gerade gerettet wurde und die nun sorglos bis an ihr natürliches Lebensende fortleben können. Ist es so wirklich? Viele berichten von Persönlichkeitsänderungen. So hatte eine Frau nach der Operation ein starkes verlangen nach Bier – sie war bis zu diesem Zeitpunkt Abstinenzlerin gewesen. Eine andere Frau fing an Rockmusik zu hören, zuvor hörte sie ausschließlich klassische Musik. Viele Organempfänger berichten von plötzlichen psychischen Änderungen, sie haben schizophrene Gefühle, mit jemand anderem, dem Spender, verbunden zu sein oder erleben in Träumen Sequenzen aus dem Leben des Spenders. Zu diesem Phänomen der „Gedächtnistransplantation gibt es unzählige Beispiele in der Literatur. Wissenschaftlich scheint die Übertragung von (Charakter-)Eigenschaften des Spenders auf den Empfänger nicht erklärbar, doch mit der religiösen Vorstellung einer Seele oder der (auf Beobachtungen aus der Quantenmechanik beruhenden) Theorie eines „nicht-lokalen Bewusstseins“ (vgl. Pim van Lommel: „Endloses Bewusstsein – Neue medizinische Fakten zur Nahtoderfahrung“) ließen sich Ansätze finden. Damit wäre auch der Hirntod als endgültiger Todeszeitpunkt doppelt fragwürdig. Dies ist er in Anbetracht zentraler Erkenntnisse der Sterbeforschung ohnehin, aus denen klar hervorgeht, dass Sterben ein langwieriger Prozess ist, dessen Ende nicht minutiös bestimmbar ist.
Die zweithäufigste Todesursache nach einer Transplantation ist die Infektion mit Krankheiten. Um eine Abstoßung des Organs zu verhindern, muß der Empfänger für den Rest seines Lebens Unmengen an Medikamenten zu sich nehmen, was sein Immunsystem schwächt und nebenbei auch seinen Geldbeutel: Die Ausgaben für diese Medikamente können sich auf bis zu 10.000 Euro in einem Jahr belaufen. Verschiedene Organempfänger berichten auch von wiederkehrenden Albträumen und Schuldgefühlen, deren Herkunft sie sich nicht erklären können.

 
Fragwürdige Machenschaften
Zum Schluss sei erwähnt, dass vor allem in den USA an Hirntoten offenbar häufig Experimente durchgeführt werden, die beispielsweise einen funktionierenden Blutkreislauf erfordern – ohne die Zustimmung des „Versuchskaninchens“. In Amerika üben außerdem laut einer Umfrage 40 Prozent der Auszubildenden in Notaufnahmen an Hirntoten. Auch aus Deutschland sind mittlerweile zahlreiche Skandale bekannt. (8)
Weiterhin besteht das Problem des kriminellen Organhandels, hinter dem Millionenbeträg stecken.
Die Regelungen bezüglich der Organspende sind von Land zu Land verschieden, in Österreich zum Beispiel gilt jeder als potentieller Organspender, solange er sich nicht extra in einer Kartei registrieren lässt, dass er nicht spenden möchte. Wer nicht unfreiwillig zum Spender gemacht werden möchte, sollte eine entsprechende Erklärung stets mit sich führen. 


 

Interview mit Prof. Anna Bergmann über die Schattenseiten der Organtransplantation:
>hier<
 

Youtube-Video Das Ringen um den Todeszeitpunkt“ (knapp 7 Minuten):
 >hier<


Youtube-Video „Herzloser Tod – Anna Bergmann im Gespräch (knapp 10 Minuten):
 
>hier<



 

Quellen in Auszügen:

  1. Sind Hirntote wirklich tot? http://www.publik-forum.de/Wissen-Ethik/sind-hirntote-wirklich-tot
  2. Brain dead Quebec woman wakes up after family refuses organ donation: http://www.lifesitenews.com/news/brain-dead-quebec-woman-wakes-up-after-family-refuses-organ-donation
  3. Süddeutsche Zeitung: Schwere Panne bei Organentnahme“, 11.01.2015: http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/krankenhaus-bei-bremen-schwere-panne-bei-organ-entnahme-1.2298079
  4. „Gralswelt – Zeitschrift für Geisteskultur und ganzheitliche Zusammenhänge“, Themenheft 1: Willst Du mir Dein Herz schenken? – Organtransplantation auf dem Prüfstand
  5. Spirituelle Aspekte der Organspende und Organtransplantation: http://wahrheit-kompakt.net/files/organspende-Spirituelle-Aspekte-Der-Organspende-Und-Organtransplantation.pdf
  6. Organtransplantation – Verschwiegene Leiden von Organspender und Organempfänger: http://www.theologe.de/theologe17.htm
  7. Neues zum Thema Organspende/Hirntod: http://www.organspende-aufklaerung.de/organspende_news.html
  8. Organspende-Skandale in der Bundesrepublik: http://www.sueddeutsche.de/thema/Organspende-Skandal


 



Hinweis: Als Pendant zum Organspende-Ausweis der "Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung" gibt es mittlerweile den entsprechend 'berichtigten' "Organopfer-Ausweis" der
Organos Global Protection Initiative Alliance:

http://www.organosprotection.com/OrganOpferAusweisNEU.html >hier<

Die OrgaNOs-Initivative setzt sich weltweit zur Aufklärung bezüglich der Organspende ein. Sie unterhält eine Webseite (http://www.organosprotection.com/
>hier<) und einen Blog (http://organosinfo.wordpress.com/ >hier>
), deren Besuch sich im Interesse weiterer Informationsbeschaffung lohnt!

 
   
 
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